Pflanzen 2018

Wie auch schon in den vergangenen Jahren werden ca. 2/3 der Gartenfläche von uns mit Bio-Saatgut vorgesät - für das verbleibende Drittel stellen wir entweder Planzen zur Verfügung, oder Sie können nach eigenen Wünschen Pflanzen einsetzen.

Wenn Sie eigene Pflanzen verwenden, achten Sie bitte unbedingt darauf, Biopflanzen zu verwenden! 

Unsere Pflanzen im Selbsterntegarten
Buschbohnen
Zuckererbse
Markerbse
Radieschen
Pflücksalat
Rote Rübe
Mangold
Petersilie
Dille
Spinat
Karotte
Zwiebel
Karotte
Pastinake
Radieschen
Zuckermais
Soja
Kichererbsen
Gurke
Zuchini
Hokkaido Kürbis
Paprika
Tomaten
Sellerie
Freiflächen
  • Buschbohnen
  • Zuckererbse
  • Markerbse
  • Radieschen
  • Pflücksalat
  • Rote Rübe
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  • Freiflächen

Buschbohne/Fisole

Die Gartenbohne oder österreichisch Fisole genannt, ist eine einjährige Kletterpflanze und Linkswinder. Sie wächst gegen den Uhrzeigersinn an Stangen nach oben. Die erste Ernte erfolgt nach ungefähr 6-8 Wochen.

Nach der Ernte sollten sie im Kühlschrank in einem feuchtem Tuch aufbewahrt werden.  So halten sie am längsten frisch. (Haltbarkeit max. zwei - drei Tage) Eine weitere Möglichkeit wäre es die Fisolen zu blanchieren und danach portionsweise einzufrieren. (Haltbarkeit max. neun Monate) Tipp: Kennzeichnen Sie die Gefrierbeutel mit dem Datum, um nicht den Überblick im Eisfach zu verlieren.

Fisolen haben eine angenehmen milden Geschmack und sind eine hervorragende Beilage zu Fleisch- und Fischgerichten. Sie eigenen sich auch für Eintöpfe und Salate.

  • Erntezeit:Juli, August, September, Oktober

Zuckererbse

Die Zuckererbse ist eine Art in der Gattung der Erbsen. Geerntet wird ab Mitte Juni. Zuckererbsen können somit das erste Erntegut im Gemüsegarten sein, da sie schon bei niedrigen Temperaturen keimen. Zuckererbsen werden jung geerntet und verbleiben in ihrer Hülse.

Nach der Ernte sind sie in einem feuchtem Tuch gewickelt und im Kühlschrank gelagert  maximal zwei bis drei Tage haltbar. Zuckererbsen lassen sich ideal einfrieren, dafür muss man sie drei bis fünf Minuten blanchieren und mit kaltem Wasser abschrecken, so behalten sie ihre grüne Farbe. Nach dem Abkühlen einfach portionsweise verpacken und einfrieren. Im Gefrierfach sind sie so 9 Monate haltbar.  

Zuckererbsen sind die ideale Gemüsebeilage zu Fleisch, außerdem sind sie eine perfekte Zutat für verschiedenste Wok-Gerichte.

  • Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Markerbsen

Die Markerbse gehört zur Gattung der Erbsen. Geerntet wird von Juni bis August.

Erbsen sind Kletterpflanzen und bilden Halteranken. Als Rankhilfe eignen sich zum Beispiel Bambusstäbe oder Pflanzstäbe aus Metall. Den richtigen Zeitpunkt zum Ernten erkennt man, wenn sich die Erbsen unter der Schale abzeichen. Die Hülsen von der Pflanze schneiden und anschließend die Erbsen aus der Hülse entfernen. Je frischer und jünger, desto besser ist ihr Geschmack.

Frisch müssen die Erbsen so schnell wie möglich verzehrt werden. Gekühlt sind sie im Kühlschrank ein bis zwei Tage haltbar. Vor dem einfrieren die Erbsen blanchieren und portionsweise in Gefrierbeutel packen, so sind sie ungefähr 9 Monate im Gefrierfach haltbar.

Die Markerbsen enthalten viel Eiweiß, Spurenelemente und Mineralstoffe, sie eignen sich hervorragend als Beilage, für Suppen, Eintöpfe und Aufläufe.

  • Erntezeit: Juli, August, September, Oktober

Radieschen

Das Radieschen ist eine Nutzpflanze und gehört zur Gattung der Kreuzblütengewächse. Radieschen haben eine kurze Reifezeit, ihre Ernte beginnt ab April, je nach Sorte und Anbauzeit können Radieschen durchgehend bis November geerntet werden.

Radieschen müssen immer zur rechten Zeit geerntet werden. Je reifer, desto holziger werden sie. Es gibt verschiedenste Sorten, rund oder länglich mit einer weißen, violetten oder weiß roten Schale.

Zur Lagerung sollten sie gewaschen, getrocknet und ohne Blätter, denn diese entziehen den Radieschen Wasser, im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Radieschen hat einen scharfen würzigen Geschmack und ist sehr beliebt als Rohkost, in Salaten oder als Dekoration.

  • Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Pflücksalat

Der Pflücksalat, Schnittsalat oder Blattsalat gehört zur Sorte des Gartensalats. Diese Pflanzengattung bildet keinen Kopf aus, sonder einzelne, lose Blattrosetten, die beim Ernten von außen nach innen abgezupft werden. Die Erntezeit beginnt im Mai und ist mehrfach möglich, wenn man die Herzblätter bestehen lässt. Tipp: Pflücksalat immer bei trockenem Wetter ernten, da er bei feuchtem Wetter schneller faulig wird.

Den Pflücksalat so kurz wie möglich nach der Ernte aufbrauchen, da er frisch am besten schmeckt. Im Kühlschrank ist er nur für kurze Zeit lagerfähig.

Salat passt zu jeder Mahlzeit - als Vorspeise, Beilage oder Snack, dieses Gemüse ist vielfältig in der Küche einsetzbar.

  • Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Rote Rüben

Die Rote Rübe zählt zur Gattung der Gänsefußgewächse und ist eine beliebte Knollengemüse Art. Die Erntezeit ist je nach Saatzeit, ab Juli bis Mitte Oktober möglich.

Ihre Wurzeln reichen einen bis eineinhalb Meter in die Tiefe. Nach der Ernte werden die Blätter vorsichtig mit einem Messer abgeschnitten. Auf keinen Fall darf dabei die Schale verletzt werden, da sie sonst beim Kochen ausbluten.

Eine Lagerung in einer Holzkiste mit feuchter Erde ist bis zum Frühjahr möglich. Um sie einzufrieren müssen die Roten Rüben gekocht werden, danach können sie geschält werden.

Geschnitten und abgepackt sind sie bis zu einem Jahr im Gefrierschrank haltbar. Tipp: Verwenden Sie auf jeden fall Handschuhe und eine Schürze beim Schälen, da sie sehr stark abfärben.

Rote Rüben enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Eisen, sie eignen sich hervorragend für Salate und als Gemüsebeilage.

  • Erntezeit: Juli, August, September, Oktober

Mangold

Der Mangold ist mit der Zuckerrübe und der Roten Rüben verwandt. Der Unterschied ist, dass beim Mangold die Blätter und Stiele verzehrt werden. Die Ernte beginnt im Juni und ist bis zum Herbst möglich.

Die Blätter werden von außen nach innen gepflückt, achten Sie darauf das Herz stehen zu lassen, die Blätter können nachwachsen und so kann immer wieder geerntet werden.  

Mangold sollte nach der Ernte schnell verzehrt werden, da er sonst viele Nährstoffe verliert. In einem feuchten Tuch eingewickelt ist er ca. zwei Tage im Kühlschrank haltbar. Blanchiert und abgepackt hält er im Gefrierfach etwa acht bis zwölf Monate.

Mangold eignet sich für verschiedenste Gerichte zB für Quiches, als Beilage oder Aufläufe.

  • Erntezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober

Petersilie

Die Petersilie ist eine zweijährige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Man unterscheidet zwei Sorten mit glatten oder krausen Blättern. Die Ernte erfolgt ab Juni und ist bis zum November möglich. Beim Ernten wird die Petersilie gezupft oder mit dem Messer abgeschnitten. Wenn die Herzblätter bestehen bleiben kann immer wieder geerntet werden.

Gehackt und eingefroren ist Petersilie bis zu einem Jahr haltbar.

Eine Alternative wäre das Trocknen - Petersilie zuerst waschen, trocken tupfen und dann kopfüber an einem dunklen, warmen Ort aufhängen. Nach dem Trocknen kann die Petersilie in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.

Die Petersilie gehört zu den beliebtesten Küchenkräuter, Verwendung findet sie in Dressings, Saucen, an Kartoffeln oder als Dekoration. Damit beim Kochen nicht zu viel Geschmack verloren geht, sollte man die Petersilie immer erst am Schluss hinzufügen.

  • Erntezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober

Dille

Dille wird Dill oder auch Gurkenkraut genannt und gehört zur Familie der Doldenblütler. Ab einer Wuchshöhe von 15 cm kann von Mai bis Oktober geerntet werden. Man schneidet die benötigten Dillspitzen einfach ab.

Frisch ist er im Kühlschrank und Alufolie eingewickelt zwei bis drei Wochen haltbar.

Gehackt und eingefroren hält sich Dille bis zu einem Jahr.

Dille zählt zu den meist verwendetsten Küchenkräutern, sie passt perfekt zu Fleisch- und Fischgerichten, Salaten und Saucen. Sie ist ein wichtiges Gewürz bei der Herstellung von Gewürzgurken.

  • Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Spinat

Der Spinat ist eine einjährige Pflanze, sie gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und wird als Blattgemüse verwendet. Die Erntezeit liegt zwischen April bis Ende Juni und Oktober. Die Blätter werden kurz über dem Boden abgeschnitten, das Herz bleibt bestehen, nur so kann max. vier Mal im Jahr geerntet werden.

Frischer Spinat sollte gekühlt  gelagert und innerhalb von zwei Tagen verarbeitet werden. Gekocht sollte man Spinat nur einen Tag aufbewahren. Blanchiert ist er im Gefrierfach ungefähr 10 Monate haltbar.

Spinat enthält wertvolle Vitamine, Mineralien und Eiweiß und passt gut zu allerhand Rezepten zB Strudel,  Lasagne oder Nudelgerichten.

  • Erntezeit: Mai, Juni

Karotten

Die Karotte gehört zur Familie der Doldenblütler. Die richtige Erntezeit erkennt man, wenn sich die Blattspitzen gelblich bis rötlich verfärben. Je nach Sorte ist eine Ernte von Mai bis in den Herbst möglich. Um Karotten zu ernten muss man die Erde seitlich mit einer Spatengabel auflockern, anschließend kann man die Karotten aus dem Boden ziehen.

Karotten sind im Kühlschrank ein bis zwei Wochen haltbar, um die Haltbarkeit zu verlängern sollte man das Grün entfernen. An einem kühlen, dunklen und trockenen Ort gelagert können Karotten sogar überwintert werden.

Karotten haben einen frischen bis süßlichen Geschmack und sind als Gemüsebeilage, im Kuchen oder einfach als Rohkost mit Kräuterdip nicht mehr aus der Küche wegzudenken. Tipp: Bei der Zubereitung immer etwas Speiseöl verwenden, nur dann kann unser Körper das enthaltene Karotin verwerten.

  • Erntezeit: Mai, Juni, Juli, August, September, Oktober

Zwiebel

Die Zwiebel ist ein Liliengewächs und gehört zur Gattung Lauch. Je nach Sorte kann August/September oder Juni/Juli geerntet werden.  Die perfekte Erntezeit erkennt man, wenn das Grün eintrocknet und dabei umknickt. Dann können die Zwiebel einfach aus der Erde gezogen werden, danach sollten sie noch einige Tage bei trockenem Wetter am Feld liegen bleiben, um die äußere Zwiebelhaut zu trocknen. Zwischendurch sollten die Zwiebeln gewendet werden.

Werden Zwiebel an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort gelagert, sind sie über mehrere Monate haltbar.

Die Zwiebel hat je nach Sorte einen scharfen bis sogar leicht süßlichen Geschmack und sind daher hervorragend zum Würzen geeignet. Sie passen zu fast allen Speisen, wie Fleisch- und Fischgerichten, Suppen, Saucen und Salaten. Tipp: Bei Erkältungen wirken Zwiebel Wunder, da sie eine entzündungshemmende Wirkung haben.

  • Erntezeit: Juni, Juli, August, September

Pastinake

Die Pastinake oder auch Pastinak genannt, gehört zur Familie der Doldenblütler. Sie ist eine zweijährige Pflanze und hat Wuchshöhen von 30 bis 120 cm. Pastinaken sind robust, unkompliziert und nicht pflegeintensiv. Die Erntezeit liegt je nach Aussaat bei rund einem halben Jahr. Lockern Sie dafür mit einer Spatengabel den Boden neben den Pastinaken, danach können Sie die Rüben einfach aus der Erde ziehen.

Lagern Sie Pastinaken an einem sehr kühlen und feuchten Ort, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, dann sind sie bis zu einem halben Jahr haltbar.

Karotten und Kartoffeln haben die Pastinake aus unserer Küche verdrängt, nun feiern sie eine Rückkehr. Pastinaken haben eine süßen Geschmack und eignen sich als Gemüsebeilage, für Suppen, in Eintöpfen und Aufläufen.

  • Erntezeit: September, Oktober

Zuckermais

Der Zuckermais oder in Teilen Österreichs Kukuruz genannt, ist eine Pflanzenart der Süßgräser. Einige Maissorten können eine Wuchshöhe von bis zu 2 Metern erreichen. Erntesaison ist je nach Sorte zwischen Juli und Oktober.

Den richtigen Erntezeitpunkt erkennt man, wenn sich die Blütenfäden braun oder schwarz einfärben. Ein weiterer Test:  Man ritzt ein Maiskorn an, wenn ein milchiger und weißer Saft austritt, dann ist er reif. Sollten die Maiskörner zu hart sein, haben sie mit der Ernte zu lange gewartet.  

Um den Maiskolben zu ernten, brechen sie ihn einfach von der Pflanze ab. Er sollte so schnell wie möglich verzehrt werden, da er nach der Ernte seinen süßen Geschmack verliert. Dafür entfernen sie die Blätter vom Maiskolben und kochen diese ca. 20-30 Minuten in heißem Wasser. Mit Salz bestreuen, oder mit heißer Butter übergießen.

  • Erntezeit: August, September, Oktober

Sojabohne

Die Sojabohne oder auch nur Soja genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Die Erntezeit beginnt Ende September, zur Ernte zieht man die Büsche mit Wurzeln aus dem Boden. Den richtigen Erntezeitpunkt erkennt man wenn die Pflanzen trocken werden und die Sojabohnen in der Schote hörbar sind. Zum Nachreifen hängt man sie bündelweise an einen schattigen und trocken Ort. Danach werden die Schoten entkörnt und die Sojabohnen nochmals zum trocknen aufgelegt. Verpackt und trocken gelagert sind sie bis zu einem Jahr haltbar.

Das Eiweiß der Sojabohne ist außerordentlich hochwertig, sie sind reich an Mineralstoffen und ungesättigten Fettsäuren. Sojabohnen können beim Kochen wie Trockenerbsen verwendet werden. Eine weitere Möglichkeit wäre die Zubereitung von Sojamilch.

  • Erntezeit: September, Oktober

Kichererbsen

Die Kichererbsen gehören zur Familie der Hülsenfrüchtler. Sie sind eine einjährige, krautige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wachsen können. Kichererbsen haben eine lange Wachstumssaison, nach der Aussaat dauert es ungefähr 100 Tage, bis geerntet werden kann. Es gibt zwei verschiedene Arten Kichererbsen zu ernten: frisch oder trocken.

Um frisch zu ernten, werden die unreifen und grünen Schoten gepflückt und wie grüne Bohnen verarbeitet.

Um trocken zu ernten, wird die braun und welk gewordene Pflanze auf einmal aus dem Boden entfernt. Danach wird die Pflanze an einem luftigen Ort zum Trocknen aufgelegt. Die Schoten öffnen sich und die herausgefallenen Sojabohnen können aufgesammelt werden.

Im Kühlschrank können frische, ungeschälte Kichererbsen eine Woche lang gelagert werden. Getrocknete Kichererbsen sind an einem kühlen und trockenen Ort bis zu einem Jahr haltbar. Getrocknete Kichererbsen werden beim Zubereiten wie Trockenerbsen gehandhabt und werder für Hummus, Eintöpfe oder Suppen verwendet.

  • Erntezeit: Juli, August, September

Gurken

Die Gurke oder auch Salatgurken genannt, gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Sie ist eine einjährige Pflanze, die liegend und kletternd wächst. Die Erntezeit beginnt zwei Wochen nach der Blüte. Eine reife Gurke erkennt man, wenn sich die Schale glatt anfühlt und einen gleichmäßigen grünen Farbton aufweist. Die reife Gurke wird mit einem Messer von der Pflanze abgeschnitten.

Gurken sollten am besten frisch verzehrt werden und nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Haltbarkeit bei kühler und dunkler Lagerung beträgt bis zu drei Wochen.

Salatgurken haben einen charakteristischen Eigengeschmack, ihr hoher Wasseranteil macht sie zudem noch erfrischend. In der Küche werden sie für Salate oder als Rohkost verwendet.

  • Erntezeit: Juli, August, September, Oktober

Zucchini

Die Zucchini gehören zur Familie der Kürbisgewächse. Nach der Aussaat kann ungefähr acht Wochen später die Ernte beginnen. Da andauernd Zucchinis nachwachsen, kann sich die Ernte über einen längeren Zeitraum hinziehen. Wenn die Zucchinis eine Größe von ca. 10 - 15 cm haben, schneiden Sie die Früchte von der Pflanze ab. Je öfter das sie ernten, desto höher ist der Ertrag der Pflanze. Die Haltbarkeit bei kühler und dunkler Lagerung beträgt eineinhalb Wochen. Zucchinis auf keine Fall im Kühlschrank aufbewahren, sie vertragen Temperaturen unter 8°C nicht.

Mit der Zucchini ist von der Suppe, über Auflauf bis zur Kuchenzutat alles möglich.

  • Erntezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober

Hokkaido Kürbis

Der Hokkaido ist ein Speisekürbis aus der Familie der Kürbisgewächse. Die Ernte beginnt, wenn der Kürbis beim Klopfen hohl klingt und die Schale nicht mehr mit dem Fingernagel eingeritzt werden kann. Beim abtrennenen von der Pflanze, lassen Sie einen Stielansatz bestehn,  dann beginnt der Kürbis nicht zu faulen. Achtung: Bei der Ernte darf die Schale des Kürbis nicht verletzt werden, da sich die Haltbarkeit verringert. Der Hokkaido ist bis 15°C sehr lange haltbar.

Er eignet sich für die Zubereitung von Suppen, Saucen und als Gemüsebeilage. Eingeölt kann er einfach im Ofen gebacken werden. Die Schale des Hokkaido kann verzehrt werden.

  • Erntezeit: September, Oktober

Tomate

Die Tomate, oder in Österreich auch Paradeiser genannt, gehört zur Familie der Nachtschattengewächsen. Sie ist eine krautige Pflanze und ihre Äste werden bis zu 4 m lang. Wenn sich die Früchte bilden braucht die Pflanze Unterstützung, dazu eignen sich im Handel erhältliche, spiralförmige Metallstangen. Um zu Ernten schneidet man die Tomate am grünen Strunk ab. Grün geerntete Tomaten können lange aufbewahrt werden, da sie bei dunkler und kühler Lagerung langsam nachreifen. Reife Tomaten halten sich bei gleicher Lagerung ungefähr zwei Wochen. Auf keinen Fall darf man sie in den Kühlschrank geben, dadurch verlieren sie ihr Aroma.

Tomaten haben ein fruchtiges, süßes aber auch säuerliches Aroma und können vielfältig in der Küche eingesetzt werden, zum Beispiel als Rohkost, im Salat oder püriert in Saucen oder Suppen.

  • Erntezeit: Juni, Juli, August, September, Oktober

Paprika

Der Paprika, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Ob mild, wie der Gemüsepaprika oder scharf, wie die Chili, es gibt ihn in vielen Farben und Sorten.

Sie ist eine mehrjährige, krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von bis zu 150 Zentimeter. Bei gewünschter Reife, bricht oder schneidet man die Früchte vorsichtig am Strunk ab. Grüne Paprika reifen zu gelb oder roten Früchten nach. Im Kühlschrank bei ca 8°C halten Paprika  3-4 Tage. Chilis können getrocknet werden und werden so lange haltbar und auch schärfer im Geschmack.

Paprika schmeckt knackig und frisch, ob als Rohkost, im Salat oder als Gemüsebeilage, in der Küche ist er nicht wegzudenken.

  • Erntezeit: Juli, August, September, Oktober

Sellerie

Der Sellerie, Knollensellerie oder in Österreich auch Zeller genannt gehört zur Familie der Doldenblütler. Zum Ernten zieht man die Knolle am Grün aus der Erde, die Wurzeln und das Grün schneidet man mit einem Messer ab. Die Ernte ist bis in den November möglich, aber Frost (-3°C) schadet dem Sellerie. Geerntet wird trocken, daher sollte man den Sellerie nach der Ernte nicht waschen, so bleibt er länger haltbar.

Eingeschlagen in ein feuchtes Geschirrtuch, ist er relativ lange im Kühlschrank haltbar. Wenn der Sellerie runzelig wird und austrocknet, sollte er rasch verbraucht werden.

Der Knollensellerie wird als Suppengrün, Gemüse Beilage, in Salaten oder als Püree in der Küche verwendet.  

  • Erntezeit: Oktober, November

Anbauplan

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